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PARASITUS EX ...
ist nicht etwa der Name eines neuen Mittels gegen Zecken und Flöhe, es verbirgt sich dahinter vielmehr
ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Grundlagenforschung rund um das Thema “parasitäre Erkrankungen bei Tieren” zu fördern.
Die Idee, in diesem Bereich aktiv zu werden, stammt von Dr. Torsten Naucke
(Parasitologe) und Hundehaltern, die durch eigene, an Leishmaniose, Ehrlichiose, Borreliose, etc. erkrankter Tiere sich intensiv mit dieser Problematik auseinander setzen.
Viele der Betroffenen haben bisher die
Erfahrung gemacht, dass Tierärzte in unseren Breitengraden nur wenig über Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten informiert sind. Bis vor wenigen Jahren waren viele dieser „Neuen Krankheiten" hier in Mitteleuropa
auch noch nicht existent. Im gesamten Mittelmeerraum sind sie jedoch seit je her weit verbreitet.
Der Import von Tieren aus diesen Ländern, aber auch Reisen mit dem eigenen Hund in den Süden sind die Hauptursachen für
die immer weitere Verbreitung der mediterranen Erkrankungen. Übertragungswege, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten sind derzeit noch wenig umfassend erforscht und somit vielfach unbekannt. Die oft nur mit Hilfe eines
Mikroskops zu erkennenden Parasiten, Viren und Bakterien, stellen uns knifflige Fragen, wie z.B.:
Wie kommt es zu einer Leishmaniose-Erkrankung bei einem Hund, der Deutschland nie verlassen hat? Fliegt der Überträger der Erkrankung vielleicht schon in Deutschland herum ?
Wie gefährlich sind importierte Krankheiten für unsere einheimische Tierpopulation und für Menschen, insbesondere KINDER?
Ist es sinnvoll, Hunde in großer Anzahl mit teils bekannten Krankheiten aus dem Süden zu importieren, im Vertrauen darauf, dass ihnen in Deutschland geholfen wird?
Wieso schlägt bei vielen Tieren mit bestimmten nachgewiesenen Krankheiten das bekannte Behandlungsschema nicht mehr an?
Diesen und ähnlichen Fragen will sich der Verein PARASITUS EX widmen, Forschung betreiben und über neue Erkenntnisse informieren. Zunächst sollen Aktivitäten zur Überprüfung, Erweiterung und
Standardisierung von Diagnostikmethoden gefördert werden.
Die derzeitige Erfahrung zeigt, dass bei den heute üblichen Antikörpernachweisen vermehrt Kreuzreaktionen vorkommen (was sowohl zu fehlerhaft positiven als auch
fehlerhaft negativen Ergebnissen führt). Verlässliche Diagnosen stellen die Grundlage für jede gezielte Behandlung dar.
Auch im Bereich Therapie wird sich der Verein engagieren. Insbesondere wird sich PARASITUS EX dafür
einsetzten, die Austestung von neuen Therapeutika an natürlich infizierten Tieren auszuweiten und somit dazu beitragen, Tierversuche zu vermeiden. Denn im Süden gibt es sehr viele kranke Tiere, denen oft aus Kostengründen
keinerlei Behandlung zugute kommt.
Ein weiteres Vereinziel ist, erkrankten Tieren vor Ort ( d.h. Spanien, Griechenland, etc.) zu helfen, um auf diesem Weg dem bewussten Import von erkrankten Tieren entgegen zu wirken.
PARASITUS EX will darauf hin arbeiten, gemeinsam mit Tierschutzorganisationen Empfehlungen zu entwickeln, welche Maßnahmen im Vorfeld eines geplanten Importes von Tieren, insbesondere Hunden, zu veranlassen sind.
Über das nebenstehende Menü können Sie die Satzung unseres Vereins einsehen sowie in Kontakt mit uns treten. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit durch eine Mitgliedschaft bei Parasitus ex unterstützen würden oder sogar als aktives Mitglied mitarbeiten möchten.
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