DIROFILARIEN IN EUROPA

Fotos und Text: Walter Tarello, Italien
(alle Rechte vorbehalten)

Original version

Invasives Larvenstadium L5 in einem Hund bei Herzwurm-negativem Antigen-Test

Name: Dirofilaria immitis

Befallene Körperteile: Herz- und Lungengefäße; bei Menschen gelegentlich auch Infektionen in Form von Rundherden in der Lunge (pulmonary nodules)
Schaden: Verursacht Herzwurm-Krankheit bei in Hunden, Katzen und wildlebenden Fleischfressern.
Vorkommen: Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und Portugal.
Anzeichen: Husten, Gewichtsverlust, Schwäche, Atemnot.
Übertragung: Durch Stechmücken und transplazentar (im Mutterleib)

Mikrofilarie der Art Dirofilaria repens (325-375 x 7-8.3 Mycrometer).

Name: Dirofilaria repens

Befallene Körperteile: Unterhautgewebe von Hunden, Katzen, wildlebenden Fleischfressern und Menschen.
Schaden: Verursacht subkutane (Unterhaut-) Dirofilariose in Hunden und Katzen, verbunden mit juckenden Hautstellen.
Vorkommen: Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Portugal, Süd-Schweiz, Ungarn, Slowenien, Rumänien, Ukraine.
Anzeichen: Juckreiz, Papeln, gerötete Stellen (Erytheme), Schuppen, Knoten, Krusten und vermehrte Hornhautbildung (Hyperkeratose)
Übertragung: durch Stechmücken und transplazentar (im Mutterleib)
 

Mikrofilarie der Art Dipetalonema reconditum (241-286 x 4-5 Mycrometer)

Name: Dipetalonema (Acanthocheilonema) reconditum

Befallene Körperteile: Unterhautgewebe von Hunden
Schaden: wird als harmlos angesehen
Vorkommen: Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Portugal.
Anzeichen: Hyper-Eosinophilie (Erhöhung der eosinophilen Anteile unter den weißen Blutkörperchen).
Übertragung: Flöhe und Zecken.

 

Mikrofilarie der Art Dipetalonema grassii (660 x 12-15 Mycrometer)

Name: Dipetalonema (Acanthocheilonema) grassii

Befallene Körperteile: Unterhautgewebe und Bauchhöhle von Hunden (und Katzen).
Schaden: In Hunden vermutlich harmlos. Bei einer Katze aus Zentral-Italien wurden gleichzeitig Juckreiz und Hautentzündungen festgestellt.
Vorkommen: Italien.
Anzeichen: Keine.
Übertragung: Zecken der Art Rhipicephalus sanguineus


 

Für weitere Informationen benutzen Sie bitte das nebenstehende Menü.

[Home] [ueberuns] [krankheiten] [forschung] [tierschutz] [links] [sonstiges]