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Fee, die English-Setter Hündin geschrieben am 14.02.2004 von Anja N., Münster
Fee kam im März 2002 in Alter von 2-3 Jahren zu mir. Ich hatte
im Internet ein Bild von ihr gesehen und wusste, dieser Hund musste es werden und kein anderer. Ich war auf der Stelle total verliebt in sie.
So nahm ich mit der Tierschutz-Organisation, die sie
vermittelte, Kontakt auf und erfuhr, dass Fee auf Mallorca lebte und Leishmaniose-positiv ist. Tja, was auch immer das heißen sollte. Das Wort kannte ich nicht und konnte mir auch wirklich
nichts darunter vorstellen. Die Dame von der Organisation gab mir eine kurze und prägnante Einführung, die Leishmaniose nicht verharmloste. Dann bestand sie erst mal darauf, dass ich
mich selbst über Leishmaniose informierte und mir gut überlegte, ob ich finanziell und auch psychisch dazu in der Lage wäre, nicht direkt aufzugeben, falls die Krankheit doch mal zum Ausbruch käme.
Also Internet an und los. Die Informationen waren vielfältig, die Aussagen über Leishmaniose widersprüchlich, sehr viele Aussagen nach dem Motto: Alles kein Problem, eine Pille am Tag und das
Leben ist gerettet. Sicher gab es auch Berichte, die ganz, ganz schrecklich waren.... na ja, so recht hinschauen wollte ich da natürlich nicht. Auch die beiden mir bekannten Tierärzte habe ich gefragt, im
nachhinein gesehen aber eher ausweichende Antworten bekommen.
Meine Entscheidung war sowieso längst gefallen. Ich wollte Fee, egal, was sie hatte. Und wenn es denn
mal soweit wäre, würde ich bestimmt eine Lösung finden. Diese Situation kam dann schneller als mir lieb war... aber der Reihe nach:
Fee’s Geschichte ab ihrem Auffinden war bekannt. Fee war im Herbst 2001 auf Mallorca eher tot als lebendig gefunden worden und dann im Tierheim gelandet. Die tierärztliche Untersuchung vor Ort
ergab: Sie war sehr, sehr abgemagert, und ein Leishmaniose Schnelltest wie auch der anschließend durchgeführte gründliche Test waren positiv. Der örtliche Tierarzt wollte Fee direkt einschläfern. Die
Tierschützerin bestand aber darauf, Fee noch eine Chance zu geben. Behandelt wurde sie anfänglich mit 300 mg Allopurinol morgen und abends, nach zwei Monaten wurde umgestellt auf 600 mg einmal am Tag abends.
Sie blieb zunächst zwei Monate im örtlichen Tierheim und wurde dann von einer Deutschen in ihre Finca als Pflegestelle geholt, da sich ihr Zustand im Tierheim nicht besserte, sie schlapp in der Ecke lag und
einfach nur zart und gebrechlich war. Äußere Anzeichen der Leishmaniose: keine! Bei Pflegefrauchen kam sie allmählich zu Kräften. Pflegefrauchen hat mir Fee’s Zustand detailliert geschildert: Anfangs lief
sie ca. 5 Schritte und legte sich dann erst einmal zum Ausruhen hin. Sie schlief viel und nahm nur langsam zu.
Während dieser Zeit wurde regelmäßig Fee’s Blut untersucht, allerdings nur für Nieren- und
Leberwerte, ein weiterer Leishmaniosetest wurde nicht durchgeführt.
Am 10.03.2002 holte ich sie in Frankfurt am Flughafen ab.
Sie war sehr müde, da man ihr Beruhigungsmittel für den Flug verabreicht hatte, und ist für einen English-Setter wirklich schmal und klein. Im Begleitbrief stand, dass am 07.03.2002 noch einmal ein
Blutcheck gemacht wurde. Die Nieren und Leberwerte waren o. k. Ich sollte ihr jeden Tag eine Tablette Allopurinol 600 mg geben und nach 3 Monaten erneut einen Bluttest machen.
Zwei Tage nach ihrer Ankunft brachte ich sie zu meiner Tierärztin, einfach mal zum Vorstellen. Resultate: Gewicht 17,9 kg, leichtes Lungengeräusch beim Atmen (sollte einfach nur beobachtet
werden), Ohrmilben wurden behandelt und Fee wurde auch entwurmt.
Von Anfang an war mir aufgefallen, dass sie sehr merkwürdig lief.Meine Tierärztin wollte aber zunächst
abwarten, da es laut ihrer Aussage auch eine Muskelschwäche sein könnte.
In den darauf folgenden Wochen wurde Fee munterer, lief immer fröhlich, wenn auch sehr merkwürdig
vom Gangwerk mit meinen anderen Settern (ich habe noch zwei English Setter) mit. Ich bin mit ihr nie wirklich lange Strecken gelaufen. Mit Pausen waren wir max. 1 Stunde unterwegs. Die anderen Setter
laufen täglich zusätzlich noch am Fahrrad mit. Abgesehen davon, dass Fee grundsätzlich nach 200 m die Schnauze offen ließ und anfing, leicht zu hecheln, schaffte sie diese Strecken immer problemlos.
Schließlich sollte die Kondition auch langsam aufgebaut werden.
Die Bewegung war immer eher ein Tra-lopp: die Vorderbeine trabten, die Hinterbeine galoppierten, oder sie lief Schritt vorn und hinten, wobei sie ziemlich mit ihrem Hinterteil wackelte.
Wenn sie auf das Sofa wollte, war es eher ein Klettern: die Vorderbeine rauf und den restlichen Körper hinterher schieben. Mir schien, als entwickelte sie überhaupt keine Kraft aus den Hinterbeinen heraus.
Ab Mitte April 2002, also 4 Wochen nach ihrer Ankunft, strengte sie das Spazierengehen sichtlich an. Sie setzte sich häufig und machte Pausen, rannte kaum noch und lief im Gehschritt hinter
mir her. Sie war trotzdem sehr an der Umwelt um sie herum interessiert, beobachtete diese aufmerksam und zeigt kleine Jagdansätze. Sie fraß gut, besser als alle anderen, nahm aber offensichtlich nicht zu. Sie schlief viel
und lag häufig einfach nur da.
Trotzdem gefiel sie mir nicht. Da ich sie sorgfältig immer nach Anzeichen von Leishmaniose wie
Hautläsionen, Brillenbildung etc. abgesucht hatte und ihr letztes Blutbild erst einen Monat alt war, war Leishmaniose für mich kein Thema. Ich vermutete einen Hüftschaden o.ä. und fuhr mit ihr und der
kompletten schriftlichen Vorgeschichte in die nächste Tierklinik.
Fee wurde also geröntgt. Meine Nachfrage, ob es etwas mit der Leishmaniose zu tun haben könnte,
wurde verneint, statt dessen der Verdacht auf Spondylose geäußert und ich mit dem Schmerzmittel Rimadyl nach Hause geschickt. Das Rimadyl schlug auch an, Fee konnte sich besser bewegen. Kaum
waren die Tabletten aufgebraucht, war der Ausgangszustand wieder erreicht. Fee war müde, machte Pausen beim Laufen und schlief, jeden Tag etwas mehr und länger.
Fee gefiel mir gar nicht, aber zu sehen war auch nichts. In der zweiten Maiwoche brachte ich sie dann zu einem Tierarzt hier in Münster, mit dem ich im Vorfeld, bevor Fee kam, schon über Leishmaniose
gesprochen hatte. Er hatte mir damals nicht zu- und nicht abgeraten, kannte aber schon Fälle von Leishmaniose aus seiner Praxis. Also veranlasste er ein großes Blutbild, Leber- und Nierenwerte und
noch mal ein großes Reiseprofil, um Ehrlichiose etc. auszuschließen. Das Ergebnis laut Aussage des Tierarztes: Die Leberwerte waren nicht so gut, und Fee hatte eine leichte Anämie. Auch hier wurde sie
äußerlich von rechts nach links gedreht, nichts. Das weiteres Ergebnis war: alle anderen Krankheiten negativ, Leishmaniose positiv, Titer 1:1280. Über schlechte Leberwerte und eine leichte Anämie sollte
ich mir mal keine Sorgen machen. Ich hätte halt einen kranken Hund. Ach ja, und die Dosis vom Allopurinol sollte ich halbieren. Das klang für mich erst mal beruhigend, aber nur erst mal.
Fee wurde immer schwächer und schwächer, zusehends und täglich. Sie mochte noch nicht einmal mehr zum Gassi gehen vor die Tür, hatte Probleme beim Luftholen und war nur noch müde. Sie
schaute mich derart bemitleidenswert an. Ich war verzweifelt und total ratlos.
Ich wusste, dass es Fee schlecht ging, und niemand wollte mir so recht glauben.
Ein Anruf bei meiner Tierschutz-Organisation brachte dann die Wende für uns. Erklären konnten sie sich den von mir am Telefon regelmäßig beschriebenen Zustand nicht, aber egal. Ich sollte mit den
aktuellen Blutwerten zu dem Tierarzt der Organisation in den Odenwald fahren. Er behandele seit Jahren Leishmaniose-Hunde. Die Blutwerte rückte der letzte Tierarzt nur unter Protest raus. Damit
machte ich mich auf den fast 400 km langen Weg. In Darmstadt wurde ich ganz lieb von der Dame empfangen, die sich um die Vermittlung von Fee gekümmert hatte. Gemeinsam fuhren wir in den
tiefsten Odenwald (wo die Welt zu Ende ist und noch zwei Dörfer weiter).
Fee war müde wie immer und ich ziemlich am Ende mit meinen Nerven. Nach für mich endlosem
Warten kamen wir endlich an die Reihe. Auch dieser Tierarzt begutachtete Fee von allen Seiten, Schnauze auf, Öhrchen hoch, Pfoten, Krallen, Bauchdecke - all das, was ich seit Wochen auch gemacht
hatte - und schaute mich dann ein wenig verständnislos an. Man sieht nichts! Ich weiß, bin ja nicht blind, trotzdem war Fee todkrank, das wusste ich. Nun folgte ein Blick auf Fee’s Blutbild, mittlerweile
eine Woche alt und ein leises „Oh Gott!“
Die Leberwerte waren schlecht, sie hatte Anämie, na ja, das wusste ich schon. Aber dass es viel
dramatischer war, als die Aussage des Tierarztes von letzter Woche glauben ließ wurde mir erst klar, als ich in das Gesicht des neuen Tierarztes blickte. Er nahm sofort Blut ab und kontrollierte die Werte,
die er bestimmen konnte, direkt im eigenen Labor. Es war niederschmetternd. Diagnose: Fee hat eine rein viszerale Leishmaniose ohne jedes äußere Anzeichen, aber auch gar keins, und jeder hatte bisher
nach diesen Zeichen gesucht. Außerdem hatte sie gerade einen akuten Schub.
Für ihn stand fest: wir müssen mit Glucantime behandeln, sonst gibt es Fee in ein paar Tagen nicht mehr. Mittlerweile war es sehr später Abend. Wir verblieben dann so, dass er erst noch alle
Ergebnisse vom Labor, zu dem das Blut sofort geschickt wurde, abwarten sollte. Während dessen wollte er mit meiner Tierärztin zu Hause sprechen und fragen, ob sie bereit wäre, eine
Behandlung nach seinen Vorstellungen durchzuführen.
Fee bekam noch am selben Abend eine Leberdiät als Futter und ich das allerstrengste Verbot, ihr irgend etwas anderes zu geben.
Ich hatte noch mehr Angst. Im Zusammenhang mit Glucantime hatte ich immer nur von Nebenwirkungen, Nieren- und Leberversagen etc. gehört. Fee’s Leber war arg geschädigt, das
sagten schon die mitgebrachten Blutwerte. Und jetzt? Es folgten eine furchtbare Nacht und ein furchtbarer Tag. Ich fühlte mich völlig hilflos und hatte einfach nur Angst um Fee.
Abends darauf waren wir dann als letzte dran, da es bei uns länger dauern würde. Die neuen Laborwerte waren komplett da: die Leberwerte so dramatisch schlecht, dass ein Leberversagen in ein
paar Tagen wahrscheinlich wäre, die Anämie sehr weit fortgeschritten. Fee bekam so schlecht Luft. Mit meiner Tierärztin hier zu Hause hatte er auch telefoniert. Sie war bereit, alles nach Anweisung mitzumachen.
Fee bekam ihre erste Injektion Glucantime i.v., entgegen aller Meinungen auf die ich im Internet gestoßen war. Aber das war mir nun egal. Es blieb keine Zeit mehr, und ich vertraute diesem Tierarzt
und tue dies noch heute aus ganzem Herzen.
Ich hatte zum allerersten Mal in den letzten Monaten den Eindruck, dass da jemand wusste, was er tat.
Auch besitzt dieser Tierarzt schon viele Erfahrungen mit Hunden gerade aus Mallorca. Und Zeit hatte ich sowieso nicht mehr. So bekam Fee ihre erste Glucamtine Injektion. Der Plan war:
Dazu bekam sie ein Mariendistel-Präparat als Schutz für die Leber sowie weiterhin die Leberdiät. Auf
freiwilliger Basis erhielt sie außerdem EPO-beta, ein Dopingmittel aus dem Radsport. Damit sollten die letzten roten Blutkörperchen mehr Sauerstoff aufnehmen können und so die Versorgung des gesamten
Körpers mit Sauerstoff verbessern.
Zu gern hätte ich gehört: Jetzt ist alles prima und alles wird wieder. Aber diese Worte kamen nicht. Fee
war schon sehr schwach, und der einzige Trost war, dass sie gute Chancen hatte, wenn sie die ersten paar Tage der Behandlung überleben sollte. Nicht mehr und nicht weniger.
Welche Aussichten für mich! Ich machte mir solche Vorwürfe, zu lange gewartet und die Anzeichen nicht richtig gedeutet zu haben. Ich hatte versucht, mich zu informieren, hatte Wissensfetzen überall
her, nur bekam ich sie nicht zu einem Bild zusammengesetzt. Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Heimat. Im Gepäck hatte ich den Hinweis, möglichst Fee meine Verzweiflung nicht anmerken zu lassen,
denn das könne sie am allerwenigsten brauchen. Sie brauchte Mut und Zuspruch und alle psychische Unterstützung dieser Welt.
Ich wiederum bekam meinen Zuspruch von meiner Tierschutz-Organisation, vom Pflegefrauchen aus
Mallorca, und auch meine Familie sparte sich jeden Kommentar in die Richtung: wie konntest Du nur... . Fee lag nun jede Nacht in meinem Bett, zusammengerollt vor meinem Bauch, damit ich auch ja alles
mitbekam. Das Glucantime gab es abends beim Tierarzt, das EPO spritzte ich selbst s. c. Fee träumte schlecht, bekam keine Luft, japste, und das alles mehrmals pro Nacht. Ich musste sie wecken, ihr
deutlich machen, dass alles in Ordnung war, sie streicheln, Fenster öffnen für Frischluft, und sie dann ganz langsam wieder in den Schlaf schaukeln.
Fee’s Hunger war die ganze Zeit wie immer sensationell. Die Leberdiät schmeckte bestimmt furchtbar, aber Fee hatte Hunger wie eh und je. Sie hörte in der ganzen Zeit nie auf, Hunger zu haben und zu
fressen. Sie hatte auch nie Durchfall. Sie war zu schwach, um vor ihrem Napf zu stehen. Aber man kann sich ja auch vor seinen Napf legen und fressen, egal was, Hauptsache hinein in Fee.
Schon am zweiten Tag zu Hause (dem dritten Tag der Behandlung) ging es Fee sichtlich besser. Sie war munterer und konnte sogar ein paar Schritte vor die Tür gehen, ohne gleich wieder hineingetragen
werden zu müssen. Es war schön für mich zu sehen, aber die Angst blieb. Hielt die Leber durch? Was konnte es noch für Komplikationen geben?
Um es zusammenzufassen: Es gab keine! Fee bekam ihr Glucantime über 10 Tage, dann wurde ein neues Blutbild mit Leber- und Nierenwerten erstellt. Ergebnis: Nierenwerte unverändert gut,
Leberwerte erheblich besser und auch das Blutbild hatte sich sichtlich verbessert. Die Anämie war weit zurückgegangen. Danach folgte eine Woche Pause und dann noch mal 10 Tage Therapie.
Im nachhinein erscheint es mir, als hätte ich diese fast vier Wochen reine Behandlung wie in Trance erlebt. Alle 24 Stunden mussten wir zum Tierarzt, auch am Wochenende, dann eben zum Notdienst,
und jeder von diesen Notdiensttierärzten erzählte mir etwas anderes. Jeder dieser Tierärzte wurde von meiner Tierärztin im Vorfeld angerufen, mein Kommen inkl. Medikation angekündigt und die einzige Tat
sollte sein, einmal 5 ml Glucantime i. v. spritzen. Nur eine einzige Ärztin war wirklich nett und hat es ohne großen Kommentar einfach getan. Alle anderen erzählten mir mehr als haarsträubende Theorien zum Thema Leishmaniose.
Ich wollte auch keine schlechten Theorien mehr hören und was man sonst noch alles tun könnte, davon hatte ich in den letzten Monaten genügend Varianten kennengelernt. Sie sollten einfach nur das tun,
was ihnen gesagt wurde, sonst nichts!
Fee hatte das Schlimmste hinter sich. Sie wurde von Tag zu Tag
munterer und lebhafter, und ich war überglücklich. Mein Freund mietete für Fee und mich direkt nach der Behandlung eine Ferienwohnung an der Nordsee. Als nach der zweiten
10-Tagen-Therapie alle wichtigen Blutwerte im Normbereich lagen, durften wir fahren. Es war und ist für mich ein noch immer unbeschreibliches Gefühl. Fee lebt und ihr geht es auch
noch gut! Das hätte ich vier Wochen vorher nicht zu hoffen gewagt.
In den 10 Tagen an der Nordsee mutierte Fee zu einem „Feger“. Sie hüpfte durch die Felder, über den Strand, das Watt rauf und
runter und vollführte nur noch Bocksprünge. Es war unglaublich. Mich hatte die ganze Sache ziemlich mitgenommen.
Was seitdem passierte: Fee ist dieser Feger geblieben. Sie
bekommt seither konstant eine Tablette Allopurinol 300 täglich sowie noch immer das Mariendistel-Präparat für die Leber. Die Leberdiät haben wir nach 6 Monaten
abgesetzt. Seither bekommt sie normales Trockenfutter. Ich gehe mit Fee jedes halbe Jahr zum Blutabnehmen für eine Leishmaniose-Titer-Bestimmung, und einmal jährlich für ein großes Blutbild mit
Leber- und Nierenwerten. Bisher lag ihr Titer konstant bei 1:800. Im Dezember 2003 hatte Fee einen Magen-Darm-Infekt, und im Januar hatte ihr Blutbild einige leicht erhöhte Werte, die aber eher noch
auf die Dezember-Krankheit zu schieben sind. Der Titer liegt aktuell bei 1:3200, warum auch immer. Ihr Immunsystem arbeitet.
Solange Fee munter ist und keine Symptome zeigt (damit meine ich nicht die äußerlichen, sondern die oben im Text beschriebenen), mache ich das, was ich immer mache: Ich beobachte Fee, aufmerksam,
besorgt, immer. Fee wird nicht geimpft und ist auch nicht kastriert. Ich habe zu große Angst, dass ihr Immunsystem geschwächt wird und die Leishmaniose wieder Oberhand gewinnt.
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Fee ist ein ganz besonderer Hund, und ich werde sie Zeit ihres Lebens immer etwas anders anschauen
als meine anderen Vierbeiner. Und ich hoffe so sehr, dass sie noch viele viele Jahre bei mir ist. |